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Eine Sammlung meiner wirren Gedanken

Dienstag, März 04, 2008

Vom Spatz in der Hand und der Taube auf dem Dach

„Frauen wissen nicht, was sie wollen! Ich hasse Frauen!“ sagt er ärgerlich, ohne das, was er sagt, wirklich glauben zu wollen und ich denke: ‚Aber ihr Männer wisst, was ihr wollt?! Ihr wollt doch auch nur das Täubchen auf dem Dach und verschmäht das Spätzchen in der Hand‘.
Wie ein ungeschriebenes Gesetz, scheint der Mensch immer genau das haben zu wollen, was er nicht bekommen kann. Aber irgendwie ist es ja auch immer genau das beinahe Unerreichbare, was uns so schrecklich reizt und den Jagd-Instinkt in uns weckt.
Wer Interesse wecken will, macht sich rar, ganz einfach. Genau deshalb himmeln wir Mädchen den arroganten Macho an, der uns zumeist nicht einmal eines Blickes würdigt. Ausbaden darf es dann, wenn er Pech hat, auch noch unser bester Kumpel, der uns immer sein Ohr leiht und sich nun dieses Gejammer anhören darf.

Natürlich sehen wir, was vor unserer Nase passiert, aber wer hört schon auf seinen Kopf, wenn es um die „Liebe“ geht, dieses große Bauch-Gefühl, das unserm Herzen all zu gerne Kummer auflädt?!
Und natürlich wissen wir nicht, was wir wollen! Denn das was wir wollen, ist in dem meisten Fällen nur das, was wir glauben, das wir es wollen. Das was wir wirklich wollen, sehen wir meist erst viel zu spät oder gar nicht.

Wo ist eigentlich dieser Herr Hitch, wenn man(n) ihn mal braucht?